Welches Lehrbuch hilft mir bei diesem Kurs?

Strasburger
Der "Strasburger" ist soeben in der 38. Auflage erschienen, es ist das Botaniklehrbuch mit der längsten Geschichte.
 
Strasburger - Lehrbuch der Pflanzenwissenschaften / Joachim W. Kadereit, Christian Körner, Peter Nick, Uwe Sonnewald

Alles, was man über Pflanzen wissen muss, finden Sie im "Strasburger". Dieses 1894 von Eduard Strasburger begründete Lehrbuch wird etwa alle fünf Jahre aktualisiert und gilt als die "Bibel der Pflanzenwissenschaften". Als Mitglied des KIT haben Sie freien Zugang zur online-Ausgabe. Sie müssen dazu aber im KIT-Netz eingeloggt sein, sonst werden Sie nicht "erkannt". Sie können natürlich auch in der Präsenzbibliothek auf das Werk zugreifen. Für diese Vorlesung sind vor allem die diese Kapitel relevant:

  • Kapitel 1: Struktur und Funktion der Zelle (P. Nick)
  • Kapitel 2: Die Gewebe der Gefäßpfanzen (P. Nick)
  • Kapitel 3: Funktionelle Morphologie und Anatomie der Gefäßpfanzen (P. Nick und J.W. Kadereit)

Nutzpflanzen

WAS? Vorlesung . WER? Prof. Dr. Peter Nick Prof. Dr. Debora Gasperini WANN? Fr. 09:45-11:15 . WO? Carl-Benz HS. FÜR WEN? Bachelor Biologie, Angewandte Biologie, Lebensmittelchemie. 

KLAUSUR: Die Klausur wird zweimal jährlich angeboten, einmal Ende Februar, einmal Ende Juni. Die aktuellen Termine werden immer einige Wochen voher hier angekündigt.

TUTORIUM: Di 9:45-11:15 per ZOOM. mehr

Was will diese Vorlesung?

  • Überblick Botanik der Nutzpflanzen
  • Bau und Funktion der Pflanzen
  • Einführung Biodiversität der Nutzpflanzen
  • Einführung in das Nutzpflanzenpraktikum (Angewandte Biologie) bzw. Mikroskopisches Anfängerpraktikum (Lebensmittelchemie)

Das Skript zur Vorlesung finden Sie auf Ilias unter dem jeweiligen Semester unter BIO_BA01_Nutzpflanzen. Zusätzlich gibt es zu jedem Kurstag Materialien zur Vor- und Nachbereitung. Hier wird erklärt, welche "Vokabeln" Sie kennen sollten und welche Inhalte wir von Ihnen erwarten. "Wissen" bedeutet nicht "ich kann es googeln", sondern "ich kann es anwenden". Da der Unterschied in einer digitalisierten Welt nicht mehr klar ist, haben wir dort auch Fragen zum Nachdenken, damit Sie das üben können. Das sind typische Transferfragen, wo man also Wissen anwenden muss und wie sie auch in der Klausur auftauchen werden. Nutzen Sie die Chance, darüber nachzudenken und zwar nicht erst in der Nacht vor der Klausur, sondern vom ersten Tag an. Noch besser: sprechen Sie mit anderen darüber (Lerngruppen bilden). Wenn Sie Hilfestellung brauchen, stellen Sie Fragen vor, in oder nach der Vorlesung oder per e-mail. Wir bieten auch ein Tutorium an. Was Sie aus diesen Angeboten machen, ist Ihre Sache, wir zwingen niemanden, wir erwarten einfach dass Sie für Ihr eigenes Studium Verantwortung übernehmen.

Sprache: Wissenschaft ist international – Nationalität, Herkunft, Religion, Geschlecht oder soziale Herkunft sind völlig irrelevant. Was zählt ist der richtige Umgang mit Fakten und Ideen, kritisches Hinterfragen, ehrliches Geben und Nehmen von Gründen. Damit Wissenschaft funktioniert, müssen alle gut und präzise mit Sprache umgehen können. Wir wollen Sie gleich von Anfang an mit wissenschaftlicher Sprache vertraut machen. Bis um 1900 war Latein die Wissenschaftssprache, seit dem 2. Weltkrieg ist es Englisch. Daher werden Sie in dieser Veranstaltung auch in die englischen Fachbegriffe eingeführt. Die Vorlesungsfolien sind auf Deutsch, damit alle folgen können. Auch die Klausur am Ende ist auf Deutsch, Vorlesungen und Diskussionen sind je zur Hälfte auf Deutsch und auf Englisch.

 

Datum Thema Wer? Materialien
       
30.10.2026 Kurs 1: Wozu Botanik. Arbeitsfelder. Pflanzliche Zellen Peter Nick hier
06.11.2026 Kurs 2: Was nutzen wir? A. Pflanzliche Energie Debora Gasperini hier
13.11.2026 Kurs 3: Was nutzen wir? B. Sekundäre Pflanzenstoffe  Peter Nick hier
20.11.2026 Kurs 4: Pflanzliche Gewebe 1: Meristeme, Parenchyme, Leitgewebe Debora Gasperini hier
27.11.2026 Kurs 5: Pflanzliche Gewebe 2: Abschluss- und Exkretionsgewebe  Peter Nick hier
04.12.2026 Kurs 6: Aufbau der Pflanzen. Organtypen. Metamorphosen Debora Gasperini hier
11.12.2026 Kurs 7: Generative Entwicklung: Blüten, Samen, Früchte  Peter Nick hier
18.12.2026 Weihnachtsvorlesung Humboldt meets Indiana Jones - (Achtung: nicht systemrelevant, absolut freiwillig!) Peter Nick  
08.01.2027 Kurs 8: Grüne Gentechnik und Globalisierung der Nutzpflanzen  Debora Gasperini hier
15.01.2027 Kurs 9: Biodiversität 1 - Grundnahrung: Poaceae, Solanaceae, Fabaceae Peter Nick hier
22.01.2027 Kurs 10: Biodiversität 2 - Beilagenteller: Brassicaceae, Asteraceae, Rosaceae Debora Gasperini hier
29.01.2027 Kurs 11: Biodiversität 3 - Genuss: Rubiaceae, Lauraceae, Vitaceae   Peter Nick hier
05.02.2027 Kurs 12: Biodiversität 4 - Heilung: Apiaceae, Lamiacea, Zingiberaceae Debora Gasperini hier 

 

Prüfung

besteht aus zwei Teilen:

Teil 1: Klausur (92 P) über die Inhalte der Vorlesung Nutzpflanzen 1-12

Teil 2: Andere Prüfungsformen (28 P), abhängig von der Population sind das:

  • Allgemeine Biologie: Zeichnungen Nutzpflanzenpraktikum 1-12 (12 P), Punkte Übungsblätter Zelluläre Grundlagen der Entwicklung (16 P), Erfolgreiche Teilnahme Nutzpflanzenpraktikum
  • Angewandte Biologie: Zeichnungen Nutzpflanzenpraktikum 1-12 (12 P), Punkte Angewandte Botanik (16 P) - Details, Erfolgreiche Teilnahme Nutzpflanzenpraktikum
  • Lebensmittelchemie: Kursprotokolle meistens in Form von Zeichnungen Praktikum Mikroskopische Untersuchung  (12 P), Punkte Biologie für Nichtbiologen (16 P)
  • Andere Studiengänge (nur die Vorlesung): hier zählt die Klausur zu 100%, es gibt also keine Punkte aus anderen Prüfungsformen.